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Unser Dorf

Unser Dorf liegt südwestlich von Friesack auf dem Ländchen – einer sandigen Erhebung (Grundmoräne) eiszeitlichen Ursprunges, die sich bis zu 77 m aus dem umliegenden Luch (slavisch für feuchte Wiese, sumpfige Landschaft) erhebt.
Erstmalig wurde Görne im Jahre 1353 urkundlich als „Gorne” erwähnt.
Die Besiedlungsspuren reichen ca. 4000 Jahre zurück. Bei Straßenbauarbeiten wurden 2010 die Reste eines bronzezeitlichen Dorfes in der Nähe des heutigen Friedhofes gefunden. Die günstige Lage am See (Fischerrei) und trocken auf dem Ländchen über dem Luch (Landwirtschaft, Viehzucht) schafften günstige Lebensverhältnisse für die „ersten Bewohner Görnes”.

Der Ortsnamen Görne leitet sich aus dem Slavischen Gor´n für obere, hoch gelegene Siedlung ab. Er wurde von deutschen Siedlern aus dem altmärkischen Niedergörne übertragen. Bis sich 1861 die heutige Schreibweise festigte, wurde der Ort auch „Gornenn” und Görden/Goerden” genannt.

Görne lag bis ins 18. Jahrhundert unmittelbar am Ufer des Görner Sees. Durch den Bau des Großen havelländischen Hauptkanales zur Entwässerung des Luchs glichen sich die Wasserspiegel der Seeen und Bäche an den Kanal an – infolge sank der Wasserspiegel des Görner See um ca. 3m auf das heutige Niveau. Seit dem verlandet der See zunehmend und ist heute ein Naturschutz-Reservat für seltene Sumpfpflanzen und -tiere sowie wichtiger Rastplatz für Zugvögel.

Der Ort Görne ist eng mit dem Haus der Bredows (Schloss Görne) und Theodor Fontane verknüpft. Fontane war im Mai 1886 letztmalig in Görne zu Gast. Die Büste vor der Festscheune (Theodor Fontane Platz) am Schloss erinnert an diesen Besucher unseres Ortes und sein Werk.